APOKALYPSE MÜNSTERLAND

Virtual Reality für Museen

 

Kunde: Münsterland e.V.

Projektjahr: 2020

 

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiteten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Zentrale Handlungsfelder des Projekts sind Kooperation, Partizipation, Digitalisierung und Mobilisierung von Kulturangeboten. Vor dem Hintergrund einer digitalen Apokalypse und einem Hilferuf aus der Zukunft stellten die Museen und Ausstellungshäuser folgende Leitfrage an ihre Besucher: „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“. Das konnte ein Ausstellungsstück sein, aber auch Ideen, Konzepte und andere Schätze kamen infrage.

Als konkretes Ergebnis entstand eine digitale und mobilisierte Ausstellung. Sie tourte im Sommer 2019 zu 16 Stationen im Münsterland und verhalf den beteiligten Einrichtungen zu mehr Sichtbarkeit in der Region. Darüber hinaus zielte sie auf die Ansprache von neuen Besuchergruppen ab.

Die Story

Das Münsterland hat ein SOS aus der Zukunft erhalten: Die Menschen haben ihre Wurzeln verloren. Immer am Draht, in der Matrix, auf der Suche nach Zerstreuung. Der Untergang kam schleichend: Handy, Tablet und Smart-TV waren nur die ersten Vorboten der totalen Digitalisierung. Nach der digitalen Apokalypse ist nichts mehr real, nichts hat mehr Substanz.

Alles ist uniform und genormt. Die Gesellschaft droht zu kollabieren. Doch Wissenschaftler finden die ersehnte kulturelle Vielfalt: in der Vergangenheit, bei uns. Eine Dosis digitalisierte Kultur aus der Gegenwart soll in die Zukunft gesendet und dort eingespeist werden. Ein Hilferuf dazu überwindet die Grenzen von Raum und Zeit.

„Schickt uns Kultur! Kunst, Artefakte, Literatur, Objekte, Ideen, Konzepte, Schätze!“ heißt es in dem SOS aus der Zukunft. Die Zukunft will erfahren, was den Menschen wichtig ist. Was sie bewegt. Was sie bewahren wollen.

 

*Zum Zeitpunkt des Projektes war David Akopyan zunächst an der FH Münster und anschließend beim Münsterland e.V. angestellt. Dominik Kissmann war als studierender maßgeblich für die Umsetzung der Hardware Lösung verantwortlich.

 

 

Quelle: https://www.muensterland.com/kultur/eigene-projekte/apokalypse-muensterland/

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